Straußenführer 2017


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„Südwest ist eine Verortung der Weltoffenheit“

Im Gespräch: Martin Bruch und Katharina Knüppel vom Literaturhaus Freiburg

Seit dem 22. Oktober ist das Literaturhaus Freiburg eingeweiht. Annette Hoffmann sprach mit Leiter Martin Bruch und seiner Stellvertreterin Katharina Knüppel über die Ursprünge des Hauses, die neuen Möglichkeiten in der Alten Universität und das 31. Freiburger Literaturgespräch, das vom 9. bis 12. November stattfindet.

Katharina Knüppel und Martin Bruch. (© Constanze Knothe)

Katharina Knüppel und Martin Bruch. © Constanze Knothe

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Eine Heiligengeschichte in Nachfolge von Gandhi und Mandela

Das Theater Freiburg zeigt die Uraufführung von Mpumelelo Paul Grootbooms „Crudeland“

Vielleicht ist in diesen Seilen, die sich wasserfallartig über die Bühne des Großen Hauses ergießen, selbst das Ende schon angedeutet. Man kann sich in diesen Strängen nicht nur gut verheddern, sie eignen sich nebenbei auch als treffliche Videoprojektionsfläche. Man kann sie aber auch zur Schlinge drehen. Verrät man damit zu viel?

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfeld

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfel

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Möglichkeiten und Gefahren künstlicher Intelligenz

Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe

Wir leben in einer digitalen Welt, heißt es. Das Smartphone ist immer dabei, im Büro sitzen wir am Rechner, daheim am Laptop. Das ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe umkreist in der Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ nicht nur den alltäglichen Gebrauch digitaler Errungenschaften, sondern auch das, was dahinter steht.

James Bridle: „Autonomous Trap 001“. © ZKM

James Bridle: „Autonomous Trap 001“. © ZKM

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Mit Schutzhelm in die Opern-Baustelle

„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Theater Freiburg

„Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“, steht auf dem Schild, das ein Schauspieler vor Vorstellungsbeginn auf der Bühne des Freiburger Theaters hochhält. Das Hölderlin-Zitat soll Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“, die der neue, aus Oberhausen gekommene Intendant Peter Carp und seine Musiktheaterdramaturgin Tatjana Beyer am Eröffnungswochenende des Hauses platziert hat, in die Gegenwart holen und grundsätzliche Fragen zum Thema Literatur und Politik stellen.

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

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Eine Reise gegen das Vergessen

NS-Gedenkstätten in Frankreich

Frankreich – heiteres Ferienland, Hundertausende deutscher Touristen zieht es jährlich dorthin. Wie wäre es einmal mit einem Abzweig zu Mahnmalen, Gedenkstätten und Geschichtsmuseen, die an NS-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg erinnern?

Gedänkstäte "Camp de Rivesaltes" in Südfrankreich. © Kevin Dolmaire

Gedänkstäte „Camp de Rivesaltes“ in Südfrankreich. © Kevin Dolmaire

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Koksender Graf trifft offenherzige Gräfin

Eine charmante, konventionelle Produktion von „Le Nozze di Figaro“ an der Straßburger Oper

Sexuelle Übergriffe im Berufsleben gibt es nicht erst seit der Affäre um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. In Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“ werden die Kammerzofe Susanna und die Gärtnerstochter Barbarina von ihrem Vorgesetzten, dem Grafen Almaviva, bedrängt.

Davide Luciano als übergriffiger Graf Almaviva © Klara Beck

Davide Luciano als übergriffiger Graf Almaviva © Klara Beck

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Zielsicher ins Schwarze

Raffinierte Adaption: Die Uraufführung „1914“ der Freiburger Immoralisten

Als sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un vor wenigen Wochen verbal befeuerten und so die Angst vor einem Flächenbrand schürten, befanden sich die Freiburger Immoralisten längst in den Proben zu ihrem neuen Stück „1914“. Wie so oft hatten sie die dräuende Gewitterstimmung in der Welt längst aufgegriffen und inhaltlich zum Thema ihrer nächsten Inszenierung gemacht.

Schauspieler Jochen Kruß in "1914" im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

Schauspieler Jochen Kruß in „1914“ im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

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Einfach nicht wie andere Bücherläden

Die Freiburger Jos Fritz Buchhandlung wurde mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet

Jos(s) Fritz (geboren um 1470-1525, bei Bruchsal) war keiner von den Angepassten. Zeit seines Lebens kämpfte er, wiewohl vergeblich, gegen die Unterdrückung der armen Land­bevölkerung, und begründete so die Bundschuhbewegung. Damit qualifizierte sich der Revolutionär zum idealen Namensgeber für die 1975 gegründete Freiburger Buchhandlung in der Wilhelmstraße – mitten im „Rebellenviertel“ und just zu jener Zeit, als die Bevölkerung gemeinsam gegen das damals geplante Kernkraftwerk in Wyhl aufstand.

Staatsministerin für Kultur Medien Prof. Monika Grütters bei der Übergabe des Deutschen Buchhandelspreis an Ilaria Maccagno und Heidemarie Schlenk (v.l.n.r.). © Dt. Buchhandlungspreis/Nico Herzog

Staatsministerin für Kultur Medien Prof. Monika Grütters bei der Übergabe des Deutschen Buchhandelspreises an Ilaria Maccagno und Heidemarie Schlenk (v.l.n.r.). © Dt. Buchhandlungspreis/Nico Herzog

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